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Leo Libertarius

Libertärer Autor

Wie etatistisch ist Deutschland?
Etatismus, Teil 3: Eine Analyse des politischen Parteien-Spektrums

Veröffentlicht am 7. September 202624. August 2026 von Leo Libertarius

In Teil 1 und Teil 2 dieser Serie haben wir den Begriff geklärt und gezeigt, dass Etatismus zwei Gesichter hat: ein linkes, das sich über Gleichheit legitimiert, und ein rechtes, das sich über Ordnung legitimiert. Zeit, die Theorie an der Wirklichkeit zu messen. Wie etatistisch sind die Parteien, die um die Gunst der Wähler werben – und was verrät die programmatische Landkarte über den Zustand der Demokratie in Deutschland? Werfen wir einen libertären Blick auf die Parteiprogramme. Weiterlesen „Wie etatistisch ist Deutschland?
Etatismus, Teil 3: Eine Analyse des politischen Parteien-Spektrums„

Links und Rechts: Zwei Wege zum selben Ziel
Etatismus, Teil 2: Wie sich die Spielarten unterscheiden und wo sie sich treffen

Veröffentlicht am 31. August 202624. August 2026 von Leo Libertarius

Im ersten Teil der kleinen Serie haben wir gesehen, dass Etatismus keine Erfindung eines bestimmten politischen Lagers ist, sondern eine Denkstruktur, die quer zu Links und Rechts verläuft: die Überzeugung, der Staat sei der geeignete, ja natürliche Akteur zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. Damit ist aber noch nichts darüber gesagt, wie sich diese Denkstruktur konkret äußert – und hier beginnen die Unterschiede. Linker und rechter Etatismus berufen sich auf entgegengesetzte Werte, adressieren unterschiedliche Ängste und produzieren unterschiedliche Feindbilder. Doch unter der rhetorischen Oberfläche finden sich verblüffend ähnliche Mechanismen. Dieser Teil kartiert beide Spielarten, zeigt ihre jeweiligen Schwerpunkte und fragt, warum sie sich in der politischen Praxis so oft die Hand reichen. Weiterlesen „Links und Rechts: Zwei Wege zum selben Ziel
Etatismus, Teil 2: Wie sich die Spielarten unterscheiden und wo sie sich treffen„

Wenn der Staat zum Maß aller Dinge wird
Etatismus, Teil 1: Begriff, Ideengeschichte und der Gegenentwurf der Freiheit

Veröffentlicht am 24. August 202624. August 2026 von Leo Libertarius

Kaum ein Wort wird in politischen Debatten so selten exakt definiert wie „Etatismus“. Er bezeichnet eine spezifische, historisch gewachsene Haltung zum Verhältnis von Individuum und Staat – und wer über ihn sprechen will, kommt nicht daran vorbei, ihn erst einmal sauber zu fassen. Diese kleine Beitragsserie unternimmt genau das: Teil 1 klärt Begriff und Herkunft und stellt dem Etatismus seinem Gegenpol gegenüber, Teil 2 zeigt, wie sich links und rechts jeweils eigene Spielarten des Etatismus zurechtgelegt haben, und Teil 3 fragt, wie tief dieses Denken in den Programmen der deutschen Parteien verankert ist. Weiterlesen „Wenn der Staat zum Maß aller Dinge wird
Etatismus, Teil 1: Begriff, Ideengeschichte und der Gegenentwurf der Freiheit„

Wenn alle Autos über Nacht elektrisch würden
Gedankenexperiment über Strom, Rohstoffe und planwirtschaftliche Phantasie

Veröffentlicht am 17. Juli 202617. Juli 2026 von Leo Libertarius

Erlauben wir uns eine Fingerübung. Nicht die reale, zähe Transformation über Jahrzehnte, sondern den reinen Modellfall: Über Nacht, per Fingerschnippen, verwandeln sich sämtliche rund 1,5 Milliarden zugelassenen Personenwagen dieses Planeten in batterieelektrische Fahrzeuge. Kein Verbrennungsmotor läuft mehr, kein Auspuff qualmt. Der Straßenverkehr wird schlagartig sauber. Ein verlockendes Bild. Doch genau hier lohnt sich ein Blick in der Tradition eines Frédéric Bastiat. In seinem Essay „Was man sieht und was man nicht sieht“ (Ce qu’on voit et ce qu’on ne voit pas, 1850) unterschied der französische Ökonom zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren – zwischen der Wirkung, die vor unseren Augen liegt, und den Folgen, die sich anderswo, später oder verborgen ereignen. Das saubere Auspuffrohr ist das Sichtbare. Die kupfergefräste Grube in Chile, das Kobalt aus dem Kongo, das Kohlekraftwerk, das nachts die Ladesäule speist, der Batterieberg von 2045 – das ist das Unsichtbare. Wer nur das Erste sieht, ist, in Bastiats Worten, ein schlechter Ökonom. Weiterlesen „Wenn alle Autos über Nacht elektrisch würden
Gedankenexperiment über Strom, Rohstoffe und planwirtschaftliche Phantasie„

Ozeanien an der Spree
Auf dem Weg in Orwells dystopische Gesellschaft

Veröffentlicht am 18. März 20268. März 2026 von Leo Libertarius

George Orwell schrieb vor fast 80 Jahren seinen Roman „1984″ als Warnung – nicht als Blaupause. Und doch liest man das Buch heute mit einem Unbehagen, das weniger literarischer Natur ist als vielmehr diagnostischer. Wer die politische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland der vergangenen anderthalb Jahrzehnte nüchtern betrachtet, begegnet einem Staat, der in bemerkenswert vielen Dimensionen die Strukturmerkmale jenes fiktiven Ozeaniens reproduziert. Weiterlesen „Ozeanien an der Spree
Auf dem Weg in Orwells dystopische Gesellschaft„

Das Ende des Seins
Über die existenziellen Risiken der Menschheit

Veröffentlicht am 12. März 20268. März 2026 von Leo Libertarius

Die Menschheit wird auf dem Planeten Erde eines Tages aussterben. Die Frage ist nur: Wann und Wie. Die Frage nach dem Wann lässt sich kaum begründbar beantworten. Interessanter ist da schon die Frage nach dem Wie. Weiterlesen „Das Ende des Seins
Über die existenziellen Risiken der Menschheit„

Der Klima-Katechismus
Wie der Klimawandel zur Ersatzreligion wurde

Veröffentlicht am 8. März 2026 von Leo Libertarius

Es gibt eine Beobachtung, die kann man machen, ohne auch nur ein einziges Mal die Frage nach der Physik des CO₂-Moleküls zu stellen: Wer in Deutschland laut und öffentlich die Klimapolitik der Bundesregierung kritisiert, riskiert dasselbe soziale Schicksal wie einst der Ketzer im spätmittelalterlichen Europa. Nicht Feuer und Schwefel, aber Ächtung, Schweigen und den Vorwurf, ein Feind der Menschheit zu sein. Das ist keine Metapher. Das ist Soziologie. Und es lohnt sich, dieser Soziologie einmal ernsthaft auf den Grund zu gehen — nicht um den Klimawandel zu leugnen, sondern um ein kulturelles Phänomen zu verstehen, das weit über die Atmosphärenphysik hinausgeht. Weiterlesen „Der Klima-Katechismus
Wie der Klimawandel zur Ersatzreligion wurde„

Der deutsche Freiheitsverlust
Zwischen Obrigkeitsstaat und Fürsorgeideologie

Veröffentlicht am 2. Februar 202616. Juli 2026 von Leo Libertarius

Deutschland gilt als liberale Demokratie. Doch ein genauerer Blick auf Geschichte, politische Kultur und gegenwärtige Debatten offenbart: Die Vorstellung von Freiheit als Abwesenheit staatlicher Bevormundung findet hierzulande kaum Resonanz. Stattdessen prägt ein tief verwurzelter Etatismus das Denken – von der Bismarck’schen Sozialgesetzgebung über die „soziale Marktwirtschaft“ bis hin zu heutigen Regulierungsfantasien. Eine Spurensuche in einem Land, das Freiheit chronisch mit Sicherheit verwechselt. Weiterlesen „Der deutsche Freiheitsverlust
Zwischen Obrigkeitsstaat und Fürsorgeideologie„

Neun Milliarden für Meinungsvielfalt?
Demokratietheoretische Überlegungen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Veröffentlicht am 15. Dezember 202510. Dezember 2025 von Leo Libertarius

Die Zahlen sind ebenso beeindruckend wie niederschmetternd: Über neun Milliarden Euro beträgt das Gesamtbudget von ARD, ZDF und Deutschlandradio mittlerweile, finanziert durch eine monatliche Haushaltsabgabe von aktuell 18,36 Euro sowie Werbeeinnahmen („duale Finanzierung“). Damit betreibt Deutschland das umsatzstärkste öffentlich-rechtliche Rundfunksystem der Welt – mehr als das Doppelte der britischen BBC. Doch während die technologische Entwicklung längst eine beispiellose Medienvielfalt ermöglicht hat, bleibt der Rundfunkbeitrag eine Zwangsabgabe, der sich niemand entziehen kann. Aus libertärer Perspektive offenbart sich hier ein fundamentaler Widerspruch zwischen dem ursprünglichen Legitimationsgrund und der heutigen Realität. Weiterlesen „Neun Milliarden für Meinungsvielfalt?
Demokratietheoretische Überlegungen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk„

Über den gesunden Menschenverstand
Das Paradox der Selbstverständlichkeit

Veröffentlicht am 10. Dezember 2025 von Leo Libertarius

Der gesunde Menschenverstand – ein Begriff, der so alltäglich erscheint, dass wir selten darüber nachdenken, was ihn eigentlich ausmacht. Aus libertärer Perspektive offenbart sich hier ein faszinierendes Paradoxon: Gerade die Prinzipien, die uns als gesunder Menschenverstand erscheinen – etwa dass man andere nicht bestehlen, angreifen oder töten darf – werden von staatlichen Akteuren routinemäßig verletzt, wenn auch unter dem Deckmantel der Autorität. Der amerikanische Philosoph Michael Huemer argumentiert in seinem Werk über den „Common-Sense Libertarianism“, dass libertäre Schlussfolgerungen nicht aus abstrakten philosophischen Axiomen, sondern aus eben jenem gesunden Menschenverstand erwachsen, den wir alle teilen. Weiterlesen „Über den gesunden Menschenverstand
Das Paradox der Selbstverständlichkeit„

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